Ein regelmäßiger Google Ads Audit deckt Optimierungspotenzial auf, das im Tagesgeschäft untergeht. Diese zehn Schritte liefern eine strukturierte Prüfung in zwei bis drei Stunden.
Die 10 Audit-Schritte
1. Conversion-Tracking prüfen. Sind alle relevanten Conversions erfasst? Stimmen die Conversion-Werte? Gibt es doppelte Zählungen? Prüfen Sie die Übereinstimmung zwischen Google Ads und GA4.
2. Kampagnenstruktur bewerten. Ist die Struktur logisch nach Produkten oder Services aufgebaut? Gibt es zu viele oder zu wenige Kampagnen? Ist die Brand-Kampagne separat?
3. Suchanfragenbericht analysieren. Welche Suchanfragen lösen Ihre Anzeigen aus? Wie hoch ist der Anteil irrelevanter Anfragen? Identifizieren Sie neue Negative Keywords.
4. Keyword-Überschneidungen finden. Konkurrieren Keywords innerhalb Ihres Accounts gegeneinander? Überschneidungen treiben CPCs hoch und verwässern Daten.
5. Anzeigentexte bewerten. Nutzen Sie RSAs mit ausreichend Variationen? Sind die Texte aktuell und relevant? Enthalten sie klare CTAs?
6. Anzeigenerweiterungen prüfen. Sind Sitelinks, Callouts, strukturierte Snippets und Standorterweiterungen aktiv und aktuell?
7. Gebotsstrategien überprüfen. Passen die Bidding-Strategien zum Conversion-Volumen? Gibt es Kampagnen mit manuellem Bidding, die von Smart Bidding profitieren würden – oder umgekehrt?
8. Budgetverteilung optimieren. Werden Top-Performer ausreichend budgetiert? Gibt es Kampagnen mit hohem Spend und niedrigem ROAS, die eingeschränkt werden sollten?
9. Zielgruppen und Ausschlüsse prüfen. Sind die richtigen Zielgruppen-Segmente aktiv? Werden irrelevante Geräte, Standorte oder Altersgruppen ausgeschlossen?
10. Landing Pages bewerten. Sind die Zielseiten relevant für die jeweiligen Keywords? Laden sie schnell? Enthalten sie klare Conversion-Elemente?
Nach dem Audit
Priorisieren Sie die Findings: Quick Wins zuerst (Tracking-Fehler beheben, Negative Keywords ergänzen), dann strukturelle Änderungen (Kampagnenumstrukturierung, Bidding-Wechsel).
FAQ
Wie oft sollte ich einen Audit durchführen? Mindestens quartalsweise. Bei aktivem Account-Management ergänzend monatliche Spot-Checks der kritischen Bereiche (Tracking, Suchanfragen, Budget).
Kann ich den Audit selbst durchführen? Ja, mit dieser Checkliste. Für eine unvoreingenommene Bewertung ist ein externer Blick jedoch wertvoll.