Google pushes Performance Max, aber Search bleibt in vielen Szenarien überlegen. Die richtige Wahl hängt von Branche, Datenvolumen und Zielsetzung ab.
Search-Kampagnen: Kontrolle und Transparenz
Search bietet volle Kontrolle über Keywords, Anzeigentexte und Gebote. Sie sehen genau, welche Suchbegriffe Klicks und Conversions generieren. Für B2B-Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten und kleineren Zielgruppen ist diese Transparenz entscheidend.
Search ist die bessere Wahl bei: begrenztem Budget (unter 3.000 Euro/Monat), weniger als 30 Conversions pro Monat, erklärungsbedürftigen Produkten, starkem Fokus auf Lead-Qualität statt Quantität.
Performance Max: Reichweite und Automatisierung
PMax spielt Anzeigen über alle Google-Kanäle aus: Search, Display, YouTube, Gmail, Discover, Maps. Die Kampagne wird vollständig automatisch gesteuert – Sie liefern Assets, Google optimiert Ausspielung und Gebote.
PMax ist die bessere Wahl bei: E-Commerce mit Produktdatenfeed (Shopping-Ersatz), hohem Conversion-Volumen (50+ pro Monat), breiter Zielgruppe und ausreichendem Budget, dem Ziel maximaler Reichweite.
Die Praxis-Entscheidung
Starten Sie mit Search. Bauen Sie Conversion-Daten auf. Ergänzen Sie PMax erst, wenn Search stabil performt und genügend Daten für Smart Bidding vorliegen. Überwachen Sie bei PMax genau, wohin das Budget fließt – oft dominieren Display und YouTube, was im B2B selten effizient ist.
Ein bewährtes Modell: Search für die Kern-Keywords mit höchster Kaufabsicht. PMax ergänzend für Remarketing und breitere Discovery. Brand-Kampagne immer separat, nie in PMax integrieren.
FAQ
Kann PMax Search-Kampagnen kannibalisieren? Ja. PMax kann bei überlappenden Keywords Traffic von Search abziehen. Überwachen Sie dies im Auktionsbericht und passen Sie bei Bedarf die PMax-Signale an.
Brauche ich PMax für Shopping? Seit Google Standard-Shopping-Kampagnen zurückfährt, ist PMax der empfohlene Weg für Shopping. Wenn Sie einen Produktdatenfeed haben, testen Sie PMax mit Shopping-Fokus.